Was in der Eifel in der zweiten Aprilhälfte alles wächst

In Laubwäldern auf Kalkgestein wie in den Gerolsteiner Dolomiten blühen zur Osterzeit Buschwindröschen und Gelbe Windröschen um die Wette. Ihnen folgen die Große Sternmiere mit ihren weißen Blütensternen und der Gefleckte Aronstab mit gelbgrünen, tütenförmigen Blüten, bevor sich das Kronendach der Bäume schließt. Auf Magerwiesen der Nordeifel, z.B. am Bürvenicher Berg, sprießt die Echte Schlüsselblume. … Weiterlesen

PM: Was in der Eifel in der ersten Märzhälfte alles wächst

Der Frühling hat begonnen. In der Eifel blüht der Märzenbecher, eindrucksvoll etwa in der Schönecker Schweiz und im Bolsdorfer Tälchen bei Hillesheim. In den bodenfeuchten Auenwäldern, so im Perlenbachtal oder Schafbachtal, sind noch Gruppen von Schneeglöckchen anzutreffen, deren Blütezeit sich dem Ende zuneigt. Dafür breiten sich an sonnigen Waldrändern immer mehr lavendelblaue Teppiche des Duftveilchens … Weiterlesen

Die Flora der Eifel im Herbst

Von Susanne Lipps. Den kompletten Artikel findet ihr im Herbstheft von Eifel Hautnah. Auch für die Nachsaison hält die Eifel für Botanikfreunde noch einige Überraschungen bereit. Zu den Highlights zählen die Enziane. Diese klassischen Alpenpflanzen in der Eifel? Ja, richtig, hier fühlen sich sogar mehrere Arten dieser attraktiven Herbstblüher zu Hause. Den Anfang macht der … Weiterlesen

Die Hain-Sternmiere

Seltener als die im Frühjahr allgegenwärtige Große Sternmiere (im Buch S. 72) ist in der Eifel die Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum). Sie blüht etwas später, von Mai bis September, und unterscheidet sich durch breitere Laubblätter. Ihre fünf weißen Kronblätter sind bis zum Grund eingebuchtet. Bachbegleitend wächst sie in Schluchtwäldern der höheren Lagen, so im Altburger Bachtal … Weiterlesen

Der Bauernsenf

In der Osteifel findet man den Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis) zuweilen auf sandigen bis felsigen Böden. Hingegen ist er in der Westeifel sehr selten. Seine relativ frühe Blütezeit (April bis Juni) ermöglicht es ihm, dem kargen Untergrund genügend Feuchtigkeit zu entziehen, bevor dieser im Sommer gänzlich austrocknet. Die kleine Pflanze bildet Rasen. Einer Rosette aus gelappten, … Weiterlesen

Die Berg-Platterbse

Von der bereits vorgestellten Frühlings-Platterbse unterscheidet sich die Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius) durch die spätere Blütezeit (Mai/Juni), den eher kriechenden Wuchs und die schmalen, graugrünen Fiederblättchen. Sie tritt sowohl in krautreichen Laubwäldern als auch auf Heiden und Bergwiesen auf, etwa im Fuhrtsbachtal. Der Gattungsname verdankt sich den erbsenähnlichen, abgeplatteten Samen, die in Maßen essbar sind und … Weiterlesen