Die Hain-Sternmiere

Seltener als die im Frühjahr allgegenwärtige Große Sternmiere (im Buch S. 72) ist in der Eifel die Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum). Sie blüht etwas später, von Mai bis September, und unterscheidet sich durch breitere Laubblätter. Ihre fünf weißen Kronblätter sind bis zum Grund eingebuchtet. Bachbegleitend wächst sie in Schluchtwäldern der höheren Lagen, so im Altburger Bachtal … Weiterlesen

Der Bauernsenf

In der Osteifel findet man den Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis) zuweilen auf sandigen bis felsigen Böden. Hingegen ist er in der Westeifel sehr selten. Seine relativ frühe Blütezeit (April bis Juni) ermöglicht es ihm, dem kargen Untergrund genügend Feuchtigkeit zu entziehen, bevor dieser im Sommer gänzlich austrocknet. Die kleine Pflanze bildet Rasen. Einer Rosette aus gelappten, … Weiterlesen

Die Berg-Platterbse

Von der bereits vorgestellten Frühlings-Platterbse unterscheidet sich die Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius) durch die spätere Blütezeit (Mai/Juni), den eher kriechenden Wuchs und die schmalen, graugrünen Fiederblättchen. Sie tritt sowohl in krautreichen Laubwäldern als auch auf Heiden und Bergwiesen auf, etwa im Fuhrtsbachtal. Der Gattungsname verdankt sich den erbsenähnlichen, abgeplatteten Samen, die in Maßen essbar sind und … Weiterlesen

Die Vierblättrige Einbeere beginnt zu blühen

„Die Frucht ist leicht giftig. Sie bildet sich ab Juli. Hunde reagieren nach dem Verzehr sogar mit Lähmungserscheinungen. Im Mittelalter wurden die Beeren unter Fleischköder gemischt, um Wölfe zu töten. Andererseits hoffte man, mit ihnen – eingenäht in die Kleidung – die Pest besiegen zu können. In der Homöopathie kommt die Einbeere bei Kopf- und … Weiterlesen

Die Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus)

Rotviolette Schmetterlingsblüten mit Schiffchen, Flügeln und Fahne zeichnen die Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) aus. Die zarte Pflanze wächst aufrecht, ihre Fiederblättchen sind schmal und graugrün. Im Gegensatz zu den ähnlichen Wicken hat sie keine Ranken an den Blättern und deutlich weniger Fiederpaare, meist nur drei. Ihre Standorte sind in Laubwäldern, oft auf Kalk, wo sie erscheint, … Weiterlesen

Das Kleine Knabenkraut

Zu den ersten Orchideen im Jahr zählt das Kleine Knabenkraut (Anacamptis morio), das sich vom ebenfalls kräftig violett blühenden und oft ganz in der Nähe wachsenden Manns-Knabenkraut durch seine bescheidenere Höhe (10-25 cm) unterscheidet. Auch stehen seine seitlichen Kronblätter nicht ab, sondern sind zu einem innen grün gestreiften Helm zusammengeschlagen. Ein bekannter Standort in der … Weiterlesen